November 2019

Zeit für einen letzten Checkup vor dem Jahreswechsel

Liebe Patientinnen und Patienten,

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu….

Wenn man nicht von Zahnschmerzen oder Mundschleimhautproblemen  geplagt wird, kann es schon einmal vorkommen, dass man nicht an den halbjährlichen oder mindestens jährlichen Check up in der Zahnarztpraxis denkt.

Dieser Kontrollbesuch ist jedoch die beste Voraussetzung dafür, dass kleinere Probleme, von denen man noch nichts spürt, nicht  zu großen Zahnproblemen führen.

Außerdem  ist der „Stempel“ im Bonusheft bzw. unser Eintrag in Ihrer Patientenkartei  für die Krankenkassen als Nachweis Ihrer Vorsorgeuntersuchung zwingend notwendig.

Sollte er nur ein einziges Mal im Jahr fehlen, fällt der Bonus von 10- bzw. 5- Jahren Vorsorgenachweis sofort auf Null zurück.

Wenn Sie in diesem Jahr noch nicht zur Vorsorgeuntersuchung  in der Praxis waren, die halbjährliche Kontrolluntersuchung noch ansteht oder Sie sich nicht sicher sind, ob Sie bereits in diesem Jahr zum Check up waren, dann rufen Sie einfach bei mir und meinem Team in der Praxis an.

Tel. 02302/51051 idealerweise  zwischen 9  Uhr-13 Uhr zur Terminvergabe

Wir geben Ihnen gern Auskunft über Ihren Status und finden sicherlich noch einen passenden Kontrolltermin für Sie.

Unsere Praxis ist bis zum Freitag, dem  20.12.2019 für Sie da.

Wir wünschen Ihnen eine friedvolle, besinnliche und stimmungsvolle Adventszeit.

Bis bald.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Mai 2019

Alles neu macht der Mai -

Liebe Patientinnen und Patienten,

damit auch Sie strahlend in den Sommer starten, denken Sie an Ihre zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen
und die professionelle Zahnreinigung !

Vereinbaren Sie gern einen Termin unter: 02302 - 510 51

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Februar 2019

Schon im Babyalter- Zahnpflege einen festen Platz im Alltag einräumen

„ Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

Liebe Patientinnen und Patienten,

Zur Gesunderhaltung des Kindes und zur Fürsorgepflicht der Eltern sowie zur körperlichen und geistigen Entwicklung  gehört schon die Zahnpflege eines Babys.

Spätestens wenn der erste Zahn durchbricht, ist eine tägliche Zahn-und Mundreinigung notwendig. Anfangs nur abends, ab 24 Monaten zweimal am Tag, morgens und abends.

Zunächst ist eine Fingerzahnbürste ideal. Diese Fingerzahnbürste wird einfach über den Zeigefinger gestülpt. Sie hat an einer Seite kleine Noppen, mit denen die im Durchbruch stehenden Zähne leicht gereinigt und auch die umliegenden Zahnleisten massiert werden können. Eine kleine Massage mit der Fingerzahnbürste ist angenehm, wenn die Zähne gerade durchkommen.

Am besten Zahn für Zahn mit sehr sanftem Druck und kreisenden Bewegungen putzen.

Anfangs brechen die beiden mittleren Schneidezähne im Unterkiefer durch. Danach folgen die beiden oberen Schneidezähne. Anschließend folgen die Schneidezähne links und rechts daneben. Mit einem Jahr sind bei den meisten Kindern alle Schneidezähne vorhanden. Mit 1,5 Jahren folgen die vorderen Backenzähne. Danach folgen alle Eckzähne.  Als letztes brechen die hinteren Backenzähne durch.

Bis zum Alter von 24 Monaten sollte die Zahnbürste des Kindes, mit dem es putzen lernt, einen besonders kleinen Kopf, sehr weiche Borsten und einen großen Griff besitzen.

Dabei liegt die Hauptarbeit beim Putzen zunächst vollständig bei den Eltern.

Mit ungefähr zwei Jahren sollte das Kind dann seine Zähne selbst putzen. Als Technik hat sich die KAI-Methode bewährt. Sie beinhaltet das Schruppen der Kauflächen, danach die Reinigung mit kreisenden Bewegungen der Außen-und Innenflächen.

Dabei sollten die Eltern noch nachputzen, was bis zum Alter von 8 Jahren noch regelmäßig erfolgen sollte.

Die Sichtkontrolle und der Kautabletten-Plaque-Test helfen beim Putzen lernen und bei der Kontrolle. Dazu kauen die Kinder nach dem Putzen eine Tablette und spülen gründlich aus. Die noch vorhandenen Zahnbeläge verfärben sich lila und können gezielt nachgeputzt werden.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Dezember 2018

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2019 !!

 

Den Nikolaustag gibt es nicht nur für die Kinder, er ist auch eine passende Gelegenheit unseren Patientinnen und Patienten für das entgegengebrachte Vertrauen zu danken.

Wir senden Ihnen deshalb heute besonders herzliche Grüße und die besten Wünsche für die Weihnachtszeit.

Kommen Sie gesund und glücklich in das neue Jahr 2019 !


Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

November 2018

Wir arbeiten mit modernster Technik

Liebe Patienten und Patientinnen,

seit Anfang 2018 haben wir unsere Röntgendiagnostikeinrichtung auf den neuesten Stand gebracht und röntgen seitdem digital. Diese Technik ermöglicht uns  eine komplexere, aber auch detailliertere Diagnostik bei geringerer Strahlenbelastung für unsere Patienten.

So können wir eine sichere und optimale Versorgung Ihrer Zähne gewährleisten. Damit Sie möglichst stress- und schmerzfrei durch die Behandlung kommen.


Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team



September 2018

Damit Karies & Co. keine Chance haben ...

Liebe Patienten und Patientinnen,

damit die süßen Naschereien aus der Schultüte den Zähnen nichts anhaben können, denken Sie an die regelmäßigen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen.

Machen Sie hierfür gerne telefonisch einen Termin in der Praxis aus.

Wir wünschen allen Schulkindern und besonders den „I-Männchen“ einen guten Start in das Schuljahr !!


Tel. 02302 - 51 0 51


Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Juni 2018

Zahnunfall - so retten Sie Ihren Zahn

Ein Sturz im Urlaub, beim Sport - eine Zahnverletzung ist schnell passiert. Die Folge: ein Riss im Zahn bis hin zum vollständigen Verlust des Zahnes.

In vielen Fällen kann der Zahn gerettet werden. Doch dafür ist ein rasches, sachkundiges Handeln notwendig:

1.)    Beruhigung des Verletzten und Inspektion der Mundhöhle ist notwendig.

2.)    Auf blutende Stellen mit einem Stofftaschentuch, oder wenn vorhanden mit einem sterilen Verbandsmaterial, Druck zur Blutstillung ausüben.

3.)    Lockere Zähne nicht weiter berühren.

4.)    Ausgeschlagene Zähne suchen, nur an der Zahnkrone, nicht an der Wurzel anfassen und nicht reinigen.

5.)    Den Zahn beim Transport feucht halten, möglichst in einer Zahnrettungsbox aus der Apotheke oder als Alternative in kalter H- Milch oder Speichel in einem Gefäß. Ist der Zahn innerhalb der ersten 20 min eingelegt, können die empfindlichen Zellen der Wurzelhaut eventuell bis zu 48 Stunden überleben.

6.)    Den Zahn nicht trocken, in Wasser, in einem feuchten Taschentuch oder im Mund  transportieren.

7.)    Umgehend die zahnärztliche Hilfe aufsuchen.

8.)    Die Dokumentation des Unfalls ist  für eventuelle Versicherungsansprüche unbedingt notwendig.

Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Frontzahntraumata  durch gefährdende Sportarten  besitzen, gibt es die Möglichkeit des Verwendens von Zahnschutzschienen. Diese werden nach Abdrucknahme in der Praxis im Zahnlabor hergestellt. Ein solcher Mundschutz senkt das Risiko eines Zahnunfalls im Sport um 60 Prozent.


Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

April 2018

Keine Angst mehr vor dem Zahnarzt - mit der richtigen Betäubung

Eine Alternative zur herkömmlichen Anästhesie – die intraligamentäre Anästhesie

Manchmal ist die Angst vor der Spritze größer als die Angst vor der Behandlung. Bei Erwachsenen, aber vor allem bei Kindern, ist der Anblick dieser Spritze schon so beängstigend, dass es teilweise zur Behandlungsverweigerung führt oder lieber der Schmerz während der Behandlung in Kauf genommen wird. 

Die Betäubung ist jedoch die Basis für eine weitestgehend schmerzarme Behandlung.

 Man unterscheidet verschiedene Arten:

* Infiltrationsanästhesie
* Leitungsanästhesie
* Intraligamentäre Anästhesie

Die intraligamentäre Betäubung erfolgt mittels eines gewissen Druckes aus einer Spezialspritze,  die wie ein Füllfederhalter oder eine Pistole aussieht, in den Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Die Anästhesielösung durchdringt den Zahnhalteapparat einschließlich des knöchernen Wurzelfachs bis zur Wurzelspitze des Zahnes und betäubt dort in wenigen Sekunden.

Diese Art der Schmerzausschaltung ist sowohl für Unterkiefer- als auch für Oberkieferzähne geeignet.

Die intraligamentäre Anästhesie vermag mit dünnsten und kurzen Nadeln und somit kleinsten Einstichen jeden Zahn isoliert für nur etwa 20 Minuten zu betäuben und es werden pro Zahn nur 0,2 ml Wirkstoff benötigt.

Die kleine Menge des Anästhesiemittels kann besonders bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Risiken von Vorteil sein.

Bei entsprechender Technik ist der Injektionsschmerz geringer als bei anderen Betäubungsverfahren.

Ein weiterer Vorteil ist auch die Tatsache, dass die üblichen Risiken anderer  Spritzen-  Betäubungsarten, wie Nervverletzung oder erhöhte Blutung mit Hämatom, nicht zu erwarten sind.

Die Behandlung in verschiedenen Regionen des Mundes  ist auch in einer Sitzung möglich, da keine flächenhafte Betäubung erfolgt.

Bei Kindern ist das optische Fehlen der „Spritze“ oft weniger stressig.

Sprechen Sie mich bei Ihrem nächsten Besuch in meiner Praxis gern auf diese Möglichkeit der Schmerzausschaltung an. Bis Bald!

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

 

 

März 2018

Perfekte Hygiene - nicht nur in der Grippezeit ein Muss !

Zum Schutz unserer Patienten und des Praxisteams wird Hygiene bei uns groß geschrieben.

In unserer Praxis werden die höchsten Hygieneanforderungen nach den aktuellsten Richtlinien des Robert-Koch-Instituts –RKI- und des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Praxis –DAHZ- eingehalten.

Das Praxisteam trägt Berufskleidung, Handschuhe, Mund- und Nasenschutz und eine Schutzbrille bei der Behandlung.

Nach jeder Behandlung werden ausnahmslos alle Instrumente in einem Thermodesinfektor bei 93 Grad gereinigt und desinfiziert und in einem Autoklav unter Vakuum und Dampf bei 134-138 Grad nach DIN 58952/58953 bzw. EN 868 sterilisiert. Danach wird das Instrumentarium kontaminationsgeschützt gelagert.

Die Hand-und Winkelstücke werden nach jedem Patienten speziell gereinigt und aufbereitet.

Die Reinigung und Desinfektion der Behandlungszimmer, der Behandlungseinheiten und der Oberflächen nach jedem Patienten ist für uns selbstverständlich.

Alle Wassersysteme der zahnärztlichen Behandlungseinheiten werden regelmäßig auf Keime untersucht und die Systeme täglich desinfiziert.

Die gesamten Reinigungs- und Sterilisationsabläufe in unserer Zahnarztpraxis werden von uns strengstens kontrolliert und dokumentiert.

Darüber hinaus werden alle Mitarbeiter regelmäßig und professionell zum Thema Hygiene geschult.  

So gewährleisten wir auch weiterhin perfekte Hygiene - zum Wohl unserer Patienten.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Februar 2018

Wenn Sie zufrieden sind, würden wir uns über eine positive Bewertung bei Facebook freuen !!

Hier können Sie uns bewerten

Wir nehmen jedes Feedback sehr ernst und bedanken uns schon jetzt für die vielen Rückmeldungen die wir bereits erhalten haben !!

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Januar 2018

Starten Sie strahlend ins neue Jahr - mit einem professionellen Bleaching

Viele Ursachen können zu Zahnverfärbungen führen. Farbstoffe aus Nahrungs-und Genussmitteln stehen an erster Stelle. Auch Medikamente, Wurzelfüllungen und Zahnalterung lassen Zähne dunkler bzw. grauer erscheinen.

Oberflächliche Verfärbungen werden meist schon effektiv durch die professionelle Zahnreinigung beseitigt.

Farbveränderungen im Schmelz können durch das sogenannte Bleichen aufgehellt  werden.

Zur Zahnaufhellung kommen Substanzen zum Einsatz, welche Wasserstoffperoxid (H2O2)
(z. B Carbamidperoxid oder Harnstoffperoxid) enthalten. Sie dringen in den Schmelz ein, um dort Sauerstoff-Radikale abzuspalten. Diese verändern die Farbstoffe chemisch in der Art, dass diese nicht mehr als Verfärbung in Erscheinung treten.

Wenn Zahnaufhellungsmittel  einen neutralen pH-Wert haben, wird  die Schmelzoberfläche vor Rauigkeiten geschützt und  einer erneuten Verfärbung vorgebeugt.  Studien belegen die Unschädlichkeit der Aufhellungsbehandlung, wenn sie sachgerecht durchgeführt wird.

 Nach dem Bleaching kann es im Einzelfall zu schmerzhaften Empfindlichkeiten gegenüber Süßem und Saurem und zu einer stärkeren Temperaturempfindlichkeit kommen. Diese Erscheinungen klingen jedoch meist einige Tage nach der Behandlung ab.

Die langfristigen Auswirkungen höherer Konzentration auf den Zahnnerv, das Dentin, den Zahnschmelz und die Schleimhaut sind noch nicht geklärt. Die Anwendung sollte mit Vorsicht nur in der zahnärztlichen Praxis erfolgen.

Durch das Bleaching kann die Zahnstruktur geschwächt werden.

Die Aufhellung der Zähne hält nicht ewig, manchmal jedoch einige Jahre an. Die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses hängt im Wesentlichen von der Qualität der Mundhygiene, von der Summe der auf die Zähne einwirkenden Farbstoffe und von der regelmäßigen Durchführung der professionellen Zahnreinigung  ab.

Die Kosten für die Zahnaufhellung werden nicht von der Krankenversicherung  übernommen. Ein privater Heil- und Kostenplan wird individuell von uns erstellt.

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin - wir beraten Sie gern.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Dezember 2017

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2018 !!

Zum Jahresausklang wünschen wir Ihnen und Ihren Familien
ein erholsames und gesegnetes Weihnachtsfest und einen
gesunden und erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Unseren Patienten danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen.

Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

November 2017

Süße Vorweihnachtszeit

Bald ist es soweit - die süße Adventszeit steht bevor. Denken Sie dabei an Ihre regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe und die professionelle Zahnreinigung. Dann steht der Nascherei nichts mehr im Wege.  

Im Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen bereits ein Belag auf den Zähnen. Dieser Belag beinhaltet auch Bakterien. Es können Zahnschäden und Zahnfleischentzündungen bis hin zum Knochenabbau entstehen.

Vielen Menschen gelingt es selbst bei einer gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen

Eine Vorsorge durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen ist möglich. Sie sollte alle sechs bis zwölf Monate durchgeführt werden. Bei einem kariesanfälligen Gebiss oder einerVorschädigung der Mundschleimhaut sollte eine professionelle Zahnreinigungen bereits alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden.

Zur Erhaltung der Mundgesundheit nach einer Parodontosebehandlung wird die PZR ebenfalls unerlässlich.

Auch starke Verfärbungen der Zähne durch Nikotin oder Coffein sind schleimhautschädigend und sollten regelmäßig entfernt werden.

Unsere Praxis trägt diesen individuellen Gefährdungsgraden mit einem Stufen- Pflegeprogramm Rechnung.

Der Vorteil ist, das alle notwendigen Reinigungsmaßnahmen ergriffen werden, dabei jedoch nur der notwendige Umfang an professioneller Zahnreinigung erfolgt und auch der Geldbeutel geschont werden kann.

Bitte sprechen sie uns bei ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis an, um ihr individuelles Vorsorgeprogramm zu erstellen.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Oktober 2017

Zahnärztliche Behandlungen unter Lachgas bei ängstlichen Kindern und Behandlungsangst von Erwachsenen


Seit Mitte 2013 führen wir in unserer Praxis Zahnbehandlungen unter Verwendung von beruhigend wirkendem Lachgas durch. Seit dieser Zeit konnten wir bereits ausgezeichnete Erfahrungen mit dieser behandlungsbegleitenden Methode zur Angstausschaltung machen.

Lachgas (N2O) ist ein ungiftiges Inhalations-Beruhigungsmittel und wird seit mehr als 150 Jahren mit großem Erfolg in der Medizin eingesetzt.

Es gibt kaum alters- oder krankheitsbedingte Einschränkungen für eine Lachgasanwendung. Unser Team dosiert die Lachgaskonzentration individuell, wobei das Lachgas mit einem sehr hohen Anteil Sauerstoff gemischt an Sie verabreicht wird. Lachgas wird seit langer Zeit jedes Jahr millionenfach und ohne Komplikationen sehr erfolgreich eingesetzt.

Das Einatmen von Lachgas bewirkt eine Ausschaltung von Angstgefühlen, eine innere Ruhe und Entspanntheit. Auch das Zeitempfinden wird beeinflusst, sodass die Behandlung kürzer erscheint.

Zudem vermindert Lachgas jegliche Form von Würgereiz und anderen unangenehmen Empfindungen während der Behandlung.

Auch für das „ ungute Gefühl, das fast alle Patienten bei einer Zahnbehandlung oder bei operativen Eingriffen haben, bietet Lachgas eine deutliche Alternative.

Die Patienten, welche unter Lachgas behandelt wurden, berichten von einem warmen und angenehmen Gefühl.

Im Gegensatz zur Vollnarkose sind Sie beim Einsatz von Lachgas während der Behandlung bei vollem Bewusstsein und zu jeder Zeit ansprechbar, jedoch ohne ein Angstgefühl.

Lachgas verlässt Ihren Körper direkt nach der Behandlung über die Ausatmung. Nach der Zahnbehandlung unter Lachgas können Sie bereits nach kurzer Wartezeit (ca. 10 Minuten) wieder selbstständig am aktiven Straßenverkehr teilnehmen.

Über die, für Sie entstehenden Kosten für diese Behandlung informieren wir Sie gern und freuen uns mit Ihnen auf eine angenehme, angstfreie Behandlung.

Hier Infofilm zum Thema "Lachgas" ansehen

Quelle: www.synmedico.de

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

September 2017

Warum der Rücken ächzt, wenn die Zähne knirschen

Liebe Patienten und Patientinnen,

viele Menschen beißen unter Konzentration und Stress  extrem fest auf ihre Zähne. Zum Beispiel dann, wenn sie hoch konzentriert am Computer sitzen, in der Schule schwierige Aufgaben zu lösen sind, beim Autofahren, beim Sport und sogar nachts.

Das Zähneknirschen kann auch ein Symptom einer Funktionsstörung des Kiefers, verursacht durch eine Kiefergelenksfehlstellung, sein. Dadurch kommt es zu einem falschen Biss, welcher wiederum verschiedene, unspezifische Krankheitssymptome hervorruft.

Zum anderen kann auch ein falscher Biss eine Kiefergelenkerkrankung hervorrufen.

Dieses komplexe Krankheitsbild wird als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.

Unbehandelt kann eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) langfristig zu starken Beeinträchtigungen der Allgemeingesundheit führen. Fehlfunktionen des Kauapparates können außerdem zu Schäden der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Gelenke und der Muskulatur führen.

Unsere Kaumuskulatur, die wir beim Zähne zusammenpressen überanstrengen, steht in direktem Zusammenhang mit der gesamten Kopf-/ Hals-/ Nacken-/ Schulter und Rumpfmuskulatur.
Diese Muskelgruppen verspannen sich oft als Reaktion mit.

Dauert ein solcher Zustand länger an, kommt es zu Symptomen im Kiefergelenk, wie Schmerzen und Knacken oder Mundsperre bzw. Kieferklemme. Die Muskulatur des Kopfes kann druckschmerzhaft sein. Die Beweglichkeit des gesamten Kopfes kann eingeschränkt sein.

Kopfschmerzen, wiederkehrende Migräne, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Schwindelanfälle oder Schlafstörungen sind ebenfalls mögliche Folgen einer Funktionsstörung im Kieferbereich.

Die Therapie beginnt nach einer klinischen Diagnostik zumeist mit einer, aus Kunststoff gearbeiteten Aufbissschiene, welche häufig nur nachts getragen werden muss.  Zumeist ist damit schon eine Besserung oder ein Verschwinden der Beschwerden verbunden. Diese Behandlung wird in der Regel vollständig von der gesetzlichen  Krankenversicherung übernommen.

Bei anhaltenden Beschwerden können neben dieser klinischen Funktionsanalyse zusätzlich Abdrücke genommen werden, um Modelle von Unter- und Oberkiefer herzustellen, welche zur weiteren instrumentellen Diagnostik benötigt werden. Die instrumentelle Funktionsanalyse ist eine Methode, mit der das Kausystem präzise auf mögliche Störungen hin untersucht werden kann. Das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Zähnen und Muskulatur muss perfekt funktionieren. Die Vermessung ist völlig schmerzfrei und verursacht keine Strahlenbelastung. Diese Diagnostik ist eine Leistung, die gesetzliche und einige private Krankenversicherungen nicht übernehmen.

Die gewonnenen digitalen Analysedaten ermöglichen eine gezielte individuelle Behandlung.

Leiden Sie an einem der oben aufgeführten Symptome, dann kommen Sie in unsere Sprechstunde.

Herzlichst Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

 

Juni 2017

Zahnpflege - neben Putztechnik, der richtigen Zahnbürstenform und den Hilfsmitteln  wie Zahnseide und Interdentalbürstchen kommt es auch auf die richtige Wahl der Zahncreme an

Liebe Patienten und Patientinnen,

Zahnpasten helfen durch ihre Zusammensetzung  die Zähne zu säubern. Jedoch sollten sie schonend wirken und den Zahnschmelz nicht über das notwendige Maß belasten. Gut schmecken sollten sie ebenfalls.

Bei der Auswahl der individuell passenden Zahncreme hilft ein Blick auf den RDA-Wert der Zahnpasta, welcher die Schleifkraft der Creme angibt.

Der RDA-Wert gibt an, wieviel Dentin nach einer definierten Zeit von einer radioaktiv markierten Probe durch die Politur mit einer Zahnpasta abgetragen wurde. Je niedriger der RDA-Wert ist, desto weniger wurde abgetragen, desto schonender ist sie.

Obwohl der RDA-Wert bei der Kaufentscheidung wichtig ist, wird diese Angabe nur von wenigen Herstellern vorgenommen.

RDA-Wert-Einteilung:

geringe Schleifkraft:       RDA     =   0 - 20

mittlere Schleifkraft:      RDA     = 40 - 60

sehr starke Schleifkraft:  RDA     > 80

Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen und bei der Verwendung elektrischer Zahnbürsten sollten darauf achten, dass der RDA-Wert ihrer Zahnpasta unter 50 liegt.

Generell sollte der RDA-Wert nicht über 80 liegen.

Lediglich Patienten mit ernährungsbedingten oder genussmittelbedingten aufgelagerten Verfärbungen können gelegentlich eine Zahncreme mit einem RDA-Wert über 80 verwenden.

 Hier eine Auswahl von Zahncremes         

  

Zahncreme

  
  

RDA

  
  

Fluorid

  

Odol-med 3   Extreme

80

1350 ppm   NaF

Parodontax   F

40

1400 ppm   NaF

Sensodyne F

44

1400 ppm   NaF

Sensodyne   Pro Schmelz

40

1450 ppm   NaF

Aminomed

50

800 ppm   AmF+400 ppm NaF

Pearls&Dents

45

800 ppm   AmF+400 ppm NaF

Ajona rot

30

0

Gum   Sensitive

73

950 ppm NaF

Elmex

77

1250 ppm   AmF

Aronal

60

1000 ppm   NamF

Meridol

75

1400 ppm   AmF+ZinnF

Elmex   sensitive

30

1400 ppm   AmF

Elmex   Milchzahn

60

500 ppm AmF

Elmex   Junior

60

1400 ppm   AmF

Oral B   Zendium

80

1100 ppm   NaF

Oral B   Sensitive

30

0

Colgate

110

1100 ppm

Colgate   sensitive

80

1500 ppm   NamF

Dentagard

65

1450 ppm

Colgate   total

78

1450 ppm   NaF

Signal

60

1450 ppm   NamF

Blend A Med   Complete

100

1450 ppm   NaF

Bio Repair

69

0

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

März 2017

Amalgam – der „Klassiker“,
auch heute noch Regelleistung der Krankenkassen als Füllungsmaterial im kaudrucktragenden Seitenzahnbereich

Liebe Patienten und Patientinnen,

das silberfarbene Amalgam besteht aus einer Mischung der Metalle Silber, Kupfer, Zinn und Quecksilber. Es ist weich, leicht formbar und damit für die direkte Füllung eines Zahnes geeignet. Für ausgedehnte und schwer zugängliche Kariesdefekte im Seitenzahnbereich, wo großer Kaudruck herrscht, gilt es nach wie vor als Mittel der Wahl. Wegen des enthaltenen Quecksilbers hat es in Deutschland immer wieder Diskussionen um die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Amalgam gegeben.

Dabei ist Amalgam der älteste, besterforschte zahnärztliche Werkstoff und wird in der Regel problemlos vertragen. Die Quecksilberaufnahme durch Zahnfüllungen liegt durchschnittlich etwa in der gleichen Größenordnung wie die Quecksilberbelastung durch die Nahrung und ist – auch nach neuesten internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen – unbedenklich.

Dass die Anwendung für Kinder und Schwangere sowie bei bestimmten Erkrankungen eingeschränkt  worden ist, dient lediglich dem vorsorglichen Gesundheitsschutz.

 

Die Alternative zum Amalgam

Der zahnfarbene Füllungswerkstoff Komposit besteht zu etwa 20 Prozent aus Kunststoff und zu etwa 80 Prozent aus einem Salz der Kieselsäure beziehungsweise feinsten Glasteilchen. Damit zählt das Material zu den Kunststoff-Füllungen, ähnelt aber der Keramik. Dank verbesserter Materialeigenschaften und neuer Befestigungsverfahren ist Komposit heute formstabil und vergleichsweise langlebig und deshalb für die Füllung von Front- und Seitenzähnen geeignet. Die Krankenkassen übernehmen im Frontzahnbereich die Kosten für einfache Kompositfüllungen.

Für den Seitenzahnbereich, als Alternative zum Amalgam, werden hochwertige Komposite in einem aufwendigeren Verfahren verarbeitet. Diese Füllungen sind  zwar auch während einer einzigen  Behandlungssitzung fertiggestellt, unterscheiden sich aber von der einfachen Kompositfüllung in einem wichtigen Punkt:
Das Komposit wird in mehreren einzelnen Schichten aufgetragen, die nacheinander aushärten müssen. Der Grund dafür ist, dass beim Aushärten von Komposit das Material schrumpft. Dabei können winzig kleine Randspalten zwischen Zahn und Füllung entstehen, in denen sich erneut Karies (Sekundärkaries) bilden kann. Dieses Risiko ist bei der Mehrschichttechnik sehr gering. Je weniger Material pro Schicht in den Zahn gelegt und ausgehärtet wird, desto geringer die Schrumpfung und desto aufwendiger die Füllung. Die entstandenen Mehrkosten müssen vom Patienten durch Zuzahlung zur Füllung getragen werden.

 

Quelle:  Patienteninformation der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Januar 2017

Liebe Patienten und Patientinnen,

denken Sie bei all den guten Vorsätzen für das Jahr 2017 an die regelmäßige zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen

…damit Karies & Co. keine Chance haben !

Machen Sie hierfür gerne telefonisch einen Termin in der Praxis aus.

Tel. 02302 - 51 0 51

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Dezember 2016

Liebe Patienten und Patientinnen,

an dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken !

Das gesamte Praxisteam wünscht Ihnen eine besinnliche Festtagszeit
und für das neue Jahr viel Freude, Glück und Gesundheit !

Die Praxis ist zwischen den Feiertagen geöffnet !

 

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

 

 

August 2016

3D Diagnostik und Planung -  Möglichkeit einer sicheren und schonenden Versorgung mit Zahnimplantaten

Liebe Patientinnen und Patienten,

seit 18 Jahren bin ich als Oralchirurgin tätig. Mehr als 20 Jahre implantiere ich, seit 5 Jahren zunehmend mit Hilfe computergestützter Navigation. Die bildgebende Computertechnik hat die Implantatinsertion in dieser Zeit zu einem sehr sicheren und gängigen Verfahren werden lassen.

Um einen Zahn durch ein Zahnimplantat (eine künstliche Zahnwurzel) optimal ersetzen zu können, bedarf es einer exakten Planung.

Implantate benötigen für eine optimale Einheilung und Dauerhaftigkeit ausreichenden Knochen zur Verankerung. Auch die Knochendichte ist für die spätere Festigkeit von großer Bedeutung. Angrenzende anatomische Strukturen müssen geschont werden.

Mit Hilfe modernster Aufnahmetechniken, wie der Computertomographie (CT) und der Digitalen Volumen Tomographie(DVT), ist es möglich, dreidimensionale Bilder des zu betrachtenden Kieferknochens zu erhalten.

Durch spezielle Softwareprogramme kann bereits vor der Implantatversorgung die optimale Position, Länge und Breite des Implantates simuliert und festgelegt werden.

Auf Basis dieser Datei werden Schablonen hergestellt, die eine exakte, schonende und zügige Implantation ermöglichen. Hierbei wird die zuvor vermessene Implantatposition millimetergenau eingehalten.

Jetzt neu: Standardisierte Stabilitätsmessung an eingeheilten Zahnimplantaten zur Therapiebeurteilung über den ISQ-Wert unter Verwendung des Neoss Penguin RFA jetzt zum Freilegungstermin in meiner Praxis.


Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und die zahlreichen posiviten Bewertungen !

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 Juni 2016

Eine Alternative zur herkömmlichen Anästhesie – die intraligamentäre Anästhesie

Anaesthesia (lat.): die Betäubung von Geweben 

Manchmal ist die Angst vor der Spritze größer als die Angst vor der Behandlung. Bei Erwachsenen, aber vor allem bei Kindern, ist der Anblick dieser Spritze schon so beängstigend, dass es teilweise zur Behandlungsverweigerung führt oder lieber der Schmerz während der Behandlung in Kauf genommen wird. 

Die Betäubung ist jedoch die Basis für eine weitestgehend schmerzarme Behandlung.

 Man unterscheidet verschiedene Arten:

* Infiltrationsanästhesie
* Leitungsanästhesie
* Intraligamentäre Anästhesie

Die intraligamentäre Betäubung erfolgt mittels eines gewissen Druckes aus einer Spezialspritze,  die wie ein Füllfederhalter oder eine Pistole aussieht, in den Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Die Anästhesielösung durchdringt den Zahnhalteapparat einschließlich des knöchernen Wurzelfachs bis zur Wurzelspitze des Zahnes und betäubt dort in wenigen Sekunden.

Diese Art der Schmerzausschaltung ist sowohl für Unterkiefer- als auch für Oberkieferzähne geeignet.

Die intraligamentäre Anästhesie vermag mit dünnsten und kurzen Nadeln und somit kleinsten Einstichen jeden Zahn isoliert für nur etwa 20 Minuten zu betäuben und es werden pro Zahn nur 0,2 ml Wirkstoff benötigt.

Die kleine Menge des Anästhesiemittels kann besonders bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Risiken von Vorteil sein.

Bei entsprechender Technik ist der Injektionsschmerz geringer als bei anderen Betäubungsverfahren.

Ein weiterer Vorteil ist auch die Tatsache, dass die üblichen Risiken anderer  Spritzen-  Betäubungsarten, wie Nervverletzung oder erhöhte Blutung mit Hämatom, nicht zu erwarten sind.

Die Behandlung in verschiedenen Regionen des Mundes  ist auch in einer Sitzung möglich, da keine flächenhafte Betäubung erfolgt.

Bei Kindern ist das optische Fehlen der „Spritze“ oft weniger stressig.

Sprechen Sie mich bei Ihrem nächsten Besuch in meiner Praxis gern auf diese Möglichkeit der Schmerzausschaltung an. Bis Bald!

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

 

 

März 2016

Halbjährliche zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen

 

Liebe Patientinnen und Patienten, 

Damit Karies & Co. keine Chance haben, denken Sie jetzt an die halbjährlichen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen!

Machen Sie hierfür gerne telefonisch einen Termin in der Praxis aus.

Tel. 02302 - 51 0 51

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

 November 2015

Individualprophylaxe 

Karies und Säureschäden

Gar nicht gut für Kinderzähne: Süßes und Saures

In der Regel sind Zähne gesund, wenn sie im Mund sichtbar werden. Erst fehlende Pflege und falsches Essen und Trinken machen sie krank. Karies ist eine von Bakterien ausgelöste Krankheit, welche mit dem Speichel übertragen wird. Deshalb sollten weder Flaschensauger noch Schnuller oder das Kinderbesteck von Eltern abgeleckt werden.

Karies entsteht, wenn Bakterien und Zucker lange genug gemeinsam auf den Zahn einwirken.

Bakterien: In der Mundhöhle leben Millionen nützlicher und schädlicher Mikroorganismen. 

Zucker: Die Bakterien im Zahnbelag ernähren sich von Kohlenhydraten, welche sich zu Zucker aufspalten und direkt zugeführtem Zucker, welchen sie in Säuren umwandeln, die den Zahnschmelz angreifen. 

Zeit: Zahnbelag klebt fest auf den Zähnen. Wird dieser nicht regelmäßig und gründlich weggeputzt, greifen die Kariesbakterien zuerst den Zahnschmelz an, danach das Zahnbein und zuletzt das Zahnmark mit den Zahnnerven. Das kann große Schmerzen verursachen.

Säureschäden: Milchzähne sind empfindlicher als die bleibenden Zähne. Süße und saure Getränke schaden ihnen besonders. Deshalb gehören Säfte (auch verdünnt) weder in Babys Trinkflasche noch in Sportflaschen für Kinder. Saft enthält natürliche Fruchtsäuren, die den Zahnschmelz von außen abtragen und Schmelzschäden verursachen. Diese Säureschäden entstehen auch durch saure Erfrischungsgetränke und Süßigkeiten!

 

Individualprophylaxe

Nach den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen vom 0. bis 6. Lebensjahr folgt für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum18. Lebensjahr ein spezielles Vorsorge-Programm: die Individualprophylaxe in unserer Zahnarztpraxis. Damit Karies & Co. keine Chance haben, kontrollieren und schützen wir die Zähne und motivieren und unterstützen die Kinder und Jugendlichen bei der Zahnpflege.

Wir sorgen in der Praxis dafür, dass die Milchzähne gesund bleiben, keine Zahnfleisch- erkrankungen entstehen und die bleibenden Zähne von Anfang an vor Karies geschützt werden. Außerdem zeigen wir immer wieder aufs Neue, wie Zähneputzen perfekt klappt.

Früherkennungsuntersuchungen und das Individualprophylaxe-Programm sollten von Anfang an in Anspruch genommen werden. Nach jeder Untersuchung füllen wir den Kinderpass aus, halten die Untersuchungsergebnisse und die Empfehlungen für den Schutz der Zähne fest.

Die Kosten für diese Basis-Prophylaxe werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

September 2015

Die Zahnbehandlung im „Schlaf“

Wir arbeiten in der Praxis seit vielen Jahren mit einer niedergelassenen Anästhesistin zusammen, welche sehr schonend und zuverlässig die Narkosen bei unseren Patienten durchführt.

Wenn größere chirurgische Eingriffe, wie zum Beispiel die Entfernung aller vier Weisheitszähne, Wurzelspitzenresektionen, Serienextraktionen oder kompliziertere Implantationen notwendig sind, kann unter bestimmten Umständen eine Behandlung in Vollnarkose sinnvoll sein.

Die Vollnarkose stellt sicher, dass der Patient keinen Schmerz verspürt, sich nicht bewegt und von der Operation selbst nichts mitbekommt.

Vor allem ängstliche bis panische Patienten sowie Kleinkinder profitieren  von dieser „Betäubungsmöglichkeit“.

Die nötigen Medikamente (Einschlafmittel) werden entweder in ein Blutgefäß in der Armbeuge gespritzt (intravenös) oder über eine Maske eingeatmet.

Die Maskennarkoseeinleitung ist ein häufig bei Kindern angewendetes Verfahren.

Während der Narkose wird der Schlaf durch ein Narkosemittel aufrechterhalten.

Bevor der Patient die Praxis nach einer ambulanten Operation wieder verlassen kann, wird er noch einige Zeit (ca. ½ bis 1 Stunde je nach Narkoselänge) im Aufwachraum verbringen müssen, bis er vollständig wach ist.   

Nach der Narkose sollte der Patient  von einer erwachsenen Person seines Vertrauens aus der Praxis abgeholt werden und 24 Stunden nach der Narkosebehandlung nicht allein sein. Ebenfalls 24 Stunden nach der Narkose darf der Patient nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Die Kosten für eine ambulante Narkose werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Lediglich bei Kindern bis zum 12.Lebensjahr, bei attestierten Panikpatienten und bei sehr selten vorkommenden Unverträglichkeiten gegen das lokal wirkende Betäubungsmittel wird die Narkose bezahlt.

Auf Wunsch steht jedem Patienten jedoch die Möglichkeit der Behandlung in Vollnarkose zur Verfügung. Der Preis für die Narkose errechnet sich nach der Narkosedauer. Private Krankenkassen und unter Umständen auch Zusatzversicherungen übernehmen die Narkosekosten.

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin, bei dem ich Sie gern individuell berate.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Juli 2015

Nur ein sauberer Zahn wird niemals krank oder locker

Über die positiven  Wirkungen einer regelmäßig durchgeführten professionellen Zahnreinigung (PZR) auf die Mundgesundheit  und die Notwendigkeit  der  vorbeugenden und/oder therapeutischen Zahnpflegemaßnahmen in der Praxis habe ich schon berichtet.

Leider ist diese Therapie nicht im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, so dass, je nach Umfang der professionellen Reinigung, zwischen 50€ -100€ an Eigenleistung entstehen können.

Wir haben uns bei den größten Krankenkassen einmal für Sie erkundigt, inwiefern nach durchgeführter Zahnreinigung ein Bonus oder gegebenenfalls ein Zuschuss gewährt werden könnte.

Sehr erfreulich ist die Information der Betriebskrankenkasse „Vor Ort“. Mitglieder dieser Krankenkasse können  2mal im Jahr  jeweils  30€ nach PZR erstattet bekommen.

Die BKK mobile oil gibt 1mal im Jahr nach PZR eine Prämie von 25€ an ihre Versicherten aus.

Die Barmer-Ersatzkasse  erstattet für eine PZR pro Jahr 50€, wenn das Mitglied 500 Bonuspunkte gesammelt hat.
Auch die BKK Novitas erstattet  1mal pro Jahr 50€.

Die Bahn BKK erstattet im Rahmen eines Bonusprogramms eine nicht näher angegebene  Summe.

Die AOK gewährt einen Zuschuss zur PZR, wenn bei Knochenschwund (Parodontose) eine  Behandlung dieser Erkrankung geplant ist.

Die DAK gewährt leider nur einen Zuschuss, wenn der Patient einen Zahnarzt mit einem DAK-Sondervertrag (andere Konditionen) zur professionellen Zahnreinigung aufsucht. Leider wird der Zuschuss beim Zahnarzt des Vertrauens, dem Hauszahnarzt, nicht gewährt.

Zahn- Zusatzversicherungen bieten ebenfalls Verträge an, die neben Composit-Zahnfüllungen, Zahnersatzbehandlungen und Implantaten auch die professionelle Zahnreinigung in ihrem Leistungsumfang enthalten haben.

Wir geben zu bedenken, dass bei der Entscheidung für oder gegen eine professionelle Zahnreinigung stets der positive Effekt für Ihre Mund-und Körpergesundheit vor dem monetären Aspekt stehen sollte.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Juni 2015

Zahnfarbene Füllungen- Kunststoff oder Keramik?

Neues Verbundsystem mit Schutz vor Füllungsschmerz und Randspalt.

Kunststofffüllungen dienen der zahnfarbenen Versorgung von Zahndefekten sowohl im Frontzahn- als auch im Seitenzahnbereich. Sie werden in plastischem Zustand in den Zahn eingebracht und dort mit Hilfe von UV-Licht ausgehärtet. Dabei gehen die Kunststoffe bei Anwendung der Dentin-Adhäsivtechnik einen mikromechanischen Verbund mit der Zahnsubstanz ein.

Im Frontzahnbereich ist es schon seit einigen Jahrzehnten üblich, Composit-Füllungskunststoffe zu verwenden. Diese Materialien besitzen eine hohe ästhetische Qualität, wobei ihre Härte nicht extremen Anforderungen unterliegen muss.

Anders im Seitenzahnbereich, wo die Füllungsmaterialien dem hohen Kaudruck von bis zu 500 kp oder auch mehr standhalten müssen. Dieser Anforderung ist das seit Jahrzehnten verwendete Amalgam gewachsen. Doch Amalgam enthält zu einem gewissen Anteil auch Quecksilber, welches beim Legen und beim Entfernen der Füllung den Organismus belastet. Zudem ist Amalgam silberfarben und entspricht somit nicht mehr dem heutigen ästhetischen Anspruch an Restaurationsmaterialien.

Die in meiner Praxis verwendeten lichthärtenden Kunststoffe  für den Seitenzahnbereich (Estelite) sind extrem hochwertig und durch den hohen Anteil an Keramikpartikeln in einer nur als Verbund dienenden Kunststoffbasis (umgangssprachlich als Keramikfüllungen bezeichnet) ausgezeichnet als ästhetische und langlebige  Seitenzahnfüllungsmaterialien geeignet.

Im Seitenzahnbereich liegen die Vorteile einer Kunststofffüllung im Vergleich zu einer Amalgamfüllung in:

- der zahnfarbenen Versorgung

- in einem dem Zahnbein anhaftenden Verbund

- quecksilberfreier Füllung

- hoher Stabilität durch einen extrem hohen Anteil an Keramikfüllkörpern in der Kunststoffbasis (umgangssprachlich: Keramikfüllung)

Der „Nachteil“ besteht lediglich in der nicht vollständigen Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse mit einem dadurch verbundenen Eigenanteil des Patienten.

Das Einbringen von Kunststofffüllungen ist durch zeitaufwendiges, schichtweises Aushärten der Composits und mit der sorgfältigen Anwendung der Dentin-Adhäsivtechnik zwingend verbunden. Damit  ist eine bakteriendichte und für den Zahnnerv  reizlose Füllungshaftung am Zahn ohne Aufbissschmerz möglich.

In meiner Praxis verwende ich seit Kurzem ein Adhäsiv der neuesten Generation, das riva bond LC.
Damit ist es möglich, die bisher zeitweise vorkommenden Schmerzen nach Füllungslegung und Füllungsbrüche und -Spannungen nahezu  auszuschließen.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller und Team

 

Februar 2015

3D Diagnostik und Planung -  Möglichkeit einer sicheren und schonenden
Versorgung mit Zahnimplantaten

Liebe Patientinnen und Patienten,

seit 18 Jahren bin ich als Oralchirurgin tätig. Mehr als 20 Jahre implantiere ich, seit 5 Jahren zunehmend mit Hilfe computergestützter Navigation. Die bildgebende Computertechnik hat die Implantatinsertion in dieser Zeit zu einem sehr sicheren und gängigen Verfahren werden lassen.

Um einen Zahn durch ein Zahnimplantat (eine künstliche Zahnwurzel) optimal ersetzen zu können, bedarf es einer exakten Planung.

Implantate benötigen für eine optimale Einheilung und Dauerhaftigkeit ausreichenden Knochen zur Verankerung. Auch die Knochendichte ist für die spätere Festigkeit von großer Bedeutung.  Angrenzende anatomische Strukturen müssen geschont werden.

Mit Hilfe modernster Aufnahmetechniken, wie der Computertomographie (CT) und der Digitalen Volumen Tomographie (DVT), ist es möglich, dreidimensionale Bilder des zu betrachtenden Kieferknochens zu erhalten.

Durch spezielle Softwareprogramme kann bereits vor der Implantatversorgung die optimale Position, Länge und Breite des Implantates simuliert und festgelegt werden.

Auf Basis dieser Datei werden Schablonen hergestellt, die eine exakte, schonende und zügige Implantation ermöglichen. Hierbei wird die zuvor vermessene Implantat-Position millimetergenau  eingehalten.

Herzlichst, Ihre Dr. Gabriele Thiem-Müller

Im Folgenden einige Eindrücke: zur Vergrößerung auf das Bild klicken